Raum zum Reden:
Zuhören. Verstehen. Begleiten.
„Der erste Dienst, den man einem anderen schuldig ist, besteht darin, ihn anzuhören."
– Dietrich Bonhoeffer

Was mich ausmacht
Ich verbinde in meiner Arbeit drei Perspektiven, die selten zusammenkommen: die der Patientin, die der Klientin und die des Fachpersonals. Ich kenne das Gesundheitssystem von innen, ich weiß, wie es sich anfühlt, selbst Hilfe zu suchen, und ich bringe die fachliche Ruhe aus vielen Jahren im Umgang mit Menschen mit.
Meine Qualifikationen:
- Ausgebildete Medizinische Fachangestellte (MFA)
- Über 15 Jahre Erfahrung im Gesundheitswesen – u. a. Allgemeinmedizin und Schmerztherapie
- Heilpraktikerin mit staatlicher Zulassung
- Fortbildung in medizinischer Hypnose
- Was ich dazulerne:
Weiterbildung ist für mich kein Pflichtprogramm, sondern gehört zu meiner Haltung: Je besser ich verstehe, was in Menschen vorgeht, desto besser kann ich zuhören. Zuletzt habe ich diese Kurse der Virtuellen Hochschule Bayern abgeschlossen:
Emotionale Kompetenz – Emotionen verstehen, wahrnehmen und regulieren
Universität Bamberg und Technische Hochschule Nürnberg
Wie Gefühle entstehen, wie wir sie bei uns selbst und bei anderen wahrnehmen und wie ein bewusster Umgang mit ihnen gelingt.
Grundlagen der Sozialpsychologie für Alltag, Beruf und Gesellschaft
LMU München, Hochschule München und Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
Kommunikation, soziale Wahrnehmung und das, was zwischen Menschen wirkt – oft ohne dass es ausgesprochen wird.
Umgang mit funktionellen Körperbeschwerden
Technische Universität München
Wenn Beschwerden bleiben, aber kein eindeutiger Befund gefunden wird: aufmerksam zuhören, entschleunigen und Selbstwirksamkeit stärken.
So verbinde ich menschliche Zugewandtheit mit fachlicher Sicherheit.

Meine Motivation und Werte
Ich weiß auch aus eigener Erfahrung, wie sich schwierige Lebensphasen anfühlen. Ich war selbst in Behandlung, habe auf einen Therapieplatz gewartet und kenne das Gefühl, in dieser Wartezeit allein mit seinen Sorgen zu sein. Genau deshalb möchte ich heute die Person sein, die ich mir damals selbst gewünscht hätte: jemand, der zuhört und die Zeit bis zur professionellen Hilfe ein Stück leichter macht.
Meine Haltung: Für mich ist jeder Mensch, so wie er ist, richtig und wertvoll.
An Verhalten lässt sich vielleicht arbeiten – aber zuerst begegne ich jedem Menschen mit Annahme, Respekt und Wertschätzung, ohne zu bewerten. Ich glaube an eine „sprechende Medizin“ mit Zeit, in der der Mensch mit seiner Geschichte im Mittelpunkt steht.

Für wen "Raum zum Reden" da ist
Ich bin für erwachsene Menschen da, die zum Beispiel mit Beziehungsproblemen, familiären Konflikten oder einem Trauerfall zu tun haben. Auch Menschen, die auf einen Therapieplatz warten, begleite ich in dieser Übergangszeit – als Unterstützung, nicht als Ersatz für professionelle Behandlung.
Was Sie von einer Zusammenarbeit erwarten können
Zu Beginn klären wir gemeinsam Ihre Hauptthemen. Ich mache mir dazu ein Bild Ihrer Situation und schaue schon früh, welche Kraftquellen und Ressourcen bei Ihnen vielleicht bereits vorhanden sind. Wenn es zum Anliegen passt, sprechen wir bei Bedarf auch über einige biografische Zusammenhänge. Danach höre ich vor allem erst einmal zu und mache mir Stichpunkte. Ich stelle behutsam Rückfragen, fasse das Gehörte zusammen und vergewissere mich bei Ihnen, ob ich alles richtig verstanden und die Zusammenhänge stimmig dargestellt habe. So entsteht Schritt für Schritt mehr Klarheit.
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